Zucchini mit Avocado

Heute ein weiterer Salat mit rohen Zucchini, passend zu dem warmen Wetter. Auch dieser ist schnell zubereitet und ist mit den Avocado etwas gehaltvoller als die Salate der letzten Tage.

Avocados sind Beeren und gehören nicht zu den Gemüsen. Sie werden als “Superfood” gehandelt und erfreuen sich steigender Beliebtheit.

Vor allem ihr hoher Anteil an ungesättigten Fettsäuren wird immer wieder hervorgehoben. Aber sie hat auch viele andere wichtige Inhaltsstoffe u.a. Kalium, Vitamin A und Magnesium.

Aber wie bei allem: kein Gemüse, kein Obst, keine Beere, keine Nuss ist alleine wirklich gesundmachend.

Wichtig ist Abwechslung im Speiseplan und eine gute Mischung von möglichst vielen verschiedenen Obst-und Gemüsesorten, Beeren, Nüssen und Getreiden.

Und hier ist das Rezept: Zucchini-Avocado-Salat

Öfter mal was Neues

Trotz aller Vielfalt in den Gemüseregalen, landet bei mir doch eigentlich immer wieder das Gleiche im Einkaufskorb. Vermutlich geht es vielen Leuten so.

Deshalb kaufe ich ab und zu mal was “exotisches” bzw. etwas was ich noch nie gekauft habe, um dann zu Hause mal zu schauen, was ich damit machen könnte.

Das kann bei jedem etwas anderes sein, bei mir war es kürzlich der Staudensellerie.

Ich kannte nur den Knollensellerie mit seinem doch sehr intensiven, spezifischen Geschmack, der nicht jedem liegt.

Deshalb traute ich mich lange nicht an den Staudensellerie ran.

Aber ganz nach dem Motto, “wenn was nicht schmeckt, hast du nur noch nicht das richtige Rezept ausprobiert” fand ich ein Salat Rezept für Staudensellerie. Ich habe es dann nach vollwertigen Gesichtspunkten angepasst und siehe da, eine wunderbare Entdeckung.

Schade, hätte ich schon viel früher mal ausprobieren sollen.

Was sonst noch alles im Staudensellerie steckt erfahrt Ihr hier: “Staudensellerie – grün, knackig, kalorienarm.”

Also öfter mal was Neues in den Einkaufswagen packen und dann auch zubereiten. Es gibt noch so viele schöne Gemüse zu entdecken. Ich werde jedenfalls noch öfters auf Entdeckungsreise gehen und darüber berichten.

Hier gibt es heute das vollwertige Rezept für den Staudensellerie-Salat.

Tag des Kochens und Kochabend

Am 25. September eines jeden Jahres ist der internationale Tag des Kochens.

Selbst Kochen, früher Normalität, scheint in der heutigen Zeit nicht mehr nötig. Die Regale und Kühltruhen der Lebensmittelläden quellen über von Fertiggerichten und die Auswahl ist groß. Selbst Vegetarier und Veganer werden inzwischen fündig.

Doch trotz der großen Auswahl, nur wer selbst aus Grundzutaten kocht, isst genau das was ihm bekommt und das ohne Zusatzstoffe und Geschmacksverstärker.

Dass das gerade auch in der heutigen Zeit gut und wichtig ist, daran soll uns dieser kuriose Feiertag des Kochens erinnern.

Aber jeden Tag ein Gericht zu finden, was lecker, gesund und möglichst auch noch schnell zuzubereiten ist, ist im Alltagstrubel eine große Herausforderung. Weiß man erst mal was man kochen möchte, ist das größte Problem eigentlich schon gelöst.

So fanden sich auf der Suche nach Inspiration für den heimischen Speisezettel wieder Kochwillige in der Familienbildungsstätte Mayen ein, um gemeinsam die abwechslungsreiche vitalstoffreiche Vollwertküche näher kennenzulernen.

Nachdem die Hefe für den süßen Gebäckteig aktiviert war, gings ans Schnippeln und Zubereiten. In lockerer Atmosphäre entstanden so mehrere Salate und Soßen. Diese sind im Alltag schnell gekocht und auf Vorrat zubereitet.

Auch moderne “one-pot-bowls” dürfen in der vitalstoffreichen Vollwertküche nicht fehlen, gehen schnell und können sehr abwechslungsreich gestaltet werden.

In gemütlicher Runde wurden alle zubereiteten Speisen mit Genuss verzehrt.

Zwischendurch gab’s Tipps rund ums schnelle gesunde, vitalstoffreiche Kochen.

Den nächsten Kochabend aus der vitalstoffreichen Vollwertküche gibt es am 12.11.2019 zum Thema: “Getreideküche ganz einfach”

Salat Plus – für sommerliche Tage

Geht es Euch auch so? Wenn es richtig heiß draußen ist, habe ich nicht so viel Appetit und mag auch kein übliches warmes Essen. Aber Hunger habe ich doch irgendwie.

Sich so durch den Tag zu schleppen mit hier und da mal etwas Obst oder ein paar Nüssen, macht mich auch nicht so richtig zufrieden, von der Belastung der Bauchspeicheldrüse mal ganz abgesehen.

Wie wäre es denn da mal mit einem besonderen frischen Salat? Mit einem leichten Dressing, angereichert mit Kichererbsen macht er nachhaltig satt und ist reich an Vitaminen und Mineralstoffen.

Denn durch die sommerlichen Temperaturen hat man davon nämlich einen erhöhten Bedarf. Viele der wichtigen Mineralien gehen durch Schwitzen verloren. Deshalb hat man im Sommer auch oft Heißhunger auf etwas Herzhaftes oder gesalzene Speisen.

Dafür habe ich einen Vorschlag für einen Salat, den man noch nach Herzenslust ergänzen oder abändern kann. Durch die Gemüsebrühe ist das Dressing leicht und vitaminreich und ist lange haltbar, so dass man davon sogar einen Wochenvorrat herstellen kann. Dieser ist dann im Kühlschrank schnell zum Einsatz bereit.

Durch die Zugabe von Kichererbsen wird man gut gesättigt. Sie sind reich an Kalium, Proteinen, Kalzium, Eisen und Ballaststoffen.

Wer mag isst dazu noch eine Scheibe Vollkornbrot (Rezept: Römerbrot) oder Brötchen (Rezept: Sonnenbrötchen ) mit einem Brotaufstrich und startet voller Schwung in den weiteren Tag.

Hier der Link zum Rezept: Bunter Salat mit Kichererbsen

Gärtnern auf der Terrasse (Hochbeet)

Eigenes Gemüse oder zumindest Kräuter oder Salat selbst ziehen und somit auf die Schnelle immer was frisches zur Hand zu haben, wünscht sich sicher jeder, der auf frisches Gemüse großen Wert legt.

Aber leider ist das nicht immer so einfach. Denn wenn Schnecken oder in meinem Fall sogar Rehe schneller die frischen Keime wegfressen, als die Pflanzen nachwachsen können, ist der Frust vorprogrammiert.

Hochbeet angelegt

Deshalb habe ich seit letztem Sommer ein kleines Hochbeet auf dem Terrasse.

Es ist jetzt nicht so klassisch ein Hochbeet, eher so ein größerer Balkonkasten, aber ich habe ihn sorgsam mit zunächst kleinen Ästen und Holzstückchen bestückt und dann mit Garten- und Kräuterpflanzerde befüllt.

Da in solch einen Kasten doch deutlich mehr Erde rein geht als gedacht,  sollte man vor der Befüllung gut überlegen, wo der endgültige Standplatz sein soll, denn ein leichtes Verrücken ist nicht mehr möglich.

Salat und Kräuter

Wurzelgemüse kann man in solch einem Beet natürlich nicht ziehen, aber mein Salat  entwickelt sich prächtig und meine Vorfreude auf den ersten eigenen Salat ganz kurz vor dem Verzehr geerntet macht sich schon breit.

Im letzten Jahr hatte ich schon Radiesschen gesät, Kopf- und Rupfsalat, in diesem Jahr gedeihen gerade Salatköpfe, Basilikum, Petersilie, Ruccula und Salatrauke.

Geringe Pflege erforderlich

Die Arbeitshöhe ist wunderbar und mit täglich ein bisschen gießen und ab und zu ein Kräutlein zupfen hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen.
Sobald irgendwo wieder ein Plätzchen frei ist, wird nachgesät und so hat man nie zuviel auf einmal und doch immer was ganz frisches auf dem Tisch.

Auch optisch ein Genuß

Dabei macht  so ein Hochbeet noch optisch was her auf dem Balkon und an der Seite wäre auch noch Platz für Kapuzinerkresse.

Die werde ich im nächsten Jahr aussäen, dann wird es noch dekorativer und da die Blüten essbar sind, hat man noch einen zusätzlichen Blickfang auf Salaten oder Brotaufstrichen.

Kochabend mit und für Diabetiker

Im Küchenstudio Arenz in Mayen fand jetzt in Zusammenarbeit mit der Praxis West in Mayen ein Kochkurs mit und für Diabetiker statt.

Essverhalten hat direkten Einfluss auf Blutzuckerspiegel

Wie kaum bei einer anderen Krankheit, ist ein Zusammenhang zwischen dem was gegessen oder getrunken wird und den Wirkungen auf den Körper, hier insbesondere auf den Blutzucker, so klar wie bei der Diabetes. Um Komplikationen im Krankheitsverlauf zu verhindern, ist es deshalb sehr wichtig einerseits durch Medikamente und Kontrolle den Blutzuckerspiegel zu regulieren, andererseits aber auch durch entsprechendes Essverhalten selbst dazu beizutragen, die Blutzuckerschwankungen so gering wie möglich zu halten.

Ganz nach dem Motto, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich, sollen die Medikamente sehr dosiert eingesetzt werden.

Vitalstoffreiche Vollwertkost reguliert besser

Da kann die vitalstoffreiche Vollwertkost, wo überwiegend frische Lebensmittel und immer frisch gemahlenes Getreide verarbeitet wird, einen guten Beitrag leisten. Die sehr interessierten Teilnehmer erfuhren, wie wichtig es ist, dass das Getreide immer vor der Verarbeitung frisch gemahlen wird. Nur darin sind die wichtigen Vitamine und Mineralien enthalten, die das Getreide so wertvoll machen. Denn bei den gekauften Vollkornmehlen wird immer der Getreidekeim entfernt, damit das Mehl nicht ranzig wird und damit fehlen die fettlöslichen Vitamine. Je niedriger der Typenzahl der Mehle ist, um so geringer ist der Anteil an Faserstoffen, Mineralien und Vitaminen.

Da aber auch durch Erhitzung Vitamine zerstört werden, ist es sehr wichtig Getreide, Gemüse und Obst täglich in roher Form zu genießen.

Vitalstoffreiche Vollwertprodukte werden vom Körper langsamer aufgenommen und verhindern so ein “Hochschießen” des Blutzuckerspiegels. Die vielfältigen Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauung und geben dem Körper wichtige Mineralstoffe und Vitamine.

Die Speisen aus frisch gemahlenem Mehl machen schnell und lange anhaltend satt, was gerade für Diabetiker wichtig ist, um die Schwankungen in der Blutzuckerkurve möglichst gering zu halten. Ausserdem hilft das auch bei der Gewichtsregulierung.

Konkrete Anleitungen im praktischen Teil

Doch was nutzt die Theorie, wenn man nicht weiß, wie man sie im tagtäglichen Leben umsetzen kann?
Deshalb ging es nach dem theoretischen Teil auch in die Küche, wo man dann erfuhr, dass nicht alles Gemüse und Obst geschält werden muss und wie man Brötchen nach Bäckermanier schleift und in Form bringt.

Das Frischkorngericht, das ein guter Start in den Tag ist, wurde ebenso hergestellt, wie Salate aus saisonalem Gemüse.

Brötchen und Brotaufstriche als Alternativen zu Käse und Wurst und ein Hauptgericht durfte nicht fehlen.

Aber auch Knabbern ist mit selbst hergestelltem Knäckebrot erlaubt. Ebenso ab und zu ein Nachtisch mit viel Obst.

Rezepte zum Nachkochen

Trotz anfänglicher Skepsis gefiel den Teilnehmern der kleine Ausflug in die Welt der vitalstoffreichen Vollwertkost sehr gut.

Salate, Hauptgericht, Brötchen, Knäckebrot, Brotaufstriche und der Nachtisch sahen appetitlich und lecker aus, waren schön bunt und schmeckten.

Ein informativer Abend für die Teilnehmer, die mit dem festen Vorsatz nach Hause gingen, das eine oder andere Gericht auch nachzukochen. Da sie die Rezepte alle ausgehändigt bekamen, wird ihnen das auch sicher gelingen.

Weitere Rezepte aus der Welt der vitalstoffreichen Vollwertkosten finden Sie hier:  Rezepte zum Selberkochen

 

Salate dürfen im Winter nicht fehlen

In der Winterzeit ist es besonders wichtig, sich mit vielen Vitaminen und Mineralien zu versorgen, um Erkältungen und auch der berühmten Frühjahrsmüdigkeit vorzubeugen.

Das war Thema des kleinen theoretischen Teils beim Backabend in Ulmen. Denn während es in den Sommermonaten ganz leicht fällt sich aus dem reichhaltigen Angebot an Obst, Beeren, Tomaten und grünen Salaten zu bedienen, wird im Winter lieber auf gekochtes Gemüse zurückgegriffen. Da aber beim Kochen viele Vitamine zerstört werden, ist es gerade auch im Winter wichtig rohes Gemüse in Form von  Salaten zu essen. Kombiniert mit Äpfeln, die gut gelagert werden können, Birnen, Apfelsinen und vielen anderen Obstsorten die dann Saison haben schmecken auch Kohl und Co. wunderbar, überraschend lecker und fruchtig.

Die Kombination aus Kohlrabi, Apfel, Rosinen und Dill sorgte beim Backabend für viel Erstaunen und wird sicher zu Hause nochmal ausprobiert. Auch Hokkaido kann man ungeschält und fein geraspelt entweder alleine oder in Kombination mit Möhren und Äpfeln genießen. Viele andere Kohlsorten wie Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing kann und sollte man auch ungekocht essen, damit möglichst alle Vitamine und Mineralien darin erhalten bleiben.

Die Kombination von zwei Gemüsen die über der Erde gewachsen sind, wie alle Sorten Kohl, Feldsalat, Spinat usw.  mit zwei Gemüsen, die unter der Erde wachsen wie Möhren, Zwiebeln, rote Bete, Pastinaken, Topinambur, usw. ist besonders günstig, weil sich deren Nährstoffe wunderbar ergänzen. Der Anteil von Gemüse sollte ungefähr dreimal so hoch sein, wie der Obstanteil, da die Nährstoffdichte im Gemüse deutlich höher ist und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe treibt.