Vegane Rezepte – schöne neue Welt

Die Sprichwörter “Der Mensch ist ein Gewohnheitstier” und “Was der Mensch nicht kennt, isst er nicht” weisen schon darauf hin, dass es in kaum einem Lebensbereich so schwierig ist, seine Gewohnheiten zu ändern wie bei der täglichen Nahrungsaufnahme.

Die Weichen für das spätere Essverhalten werden schon im Säuglingsalter gestellt und dann jahrelang eingeübt. Morgens Brot oder Brötchen mit Marmelade, mittags Kartoffeln, Fleisch und Gemüse oder Salat. Abends wieder Brot mit herzhaftem Aufschnitt. Vielleicht zum Nachmittagskaffee noch ein Stück Kuchen oder süßes Gebäck. So oder so ähnlich würde wohl die Beschreibung eines typisch deutschen Speiseplanes aussehen.

Doch immer mehr Menschen gehen andere Wege. Glich das morgendliche Müsli vor Jahren schon fast einer Revolution, so starten heute Viele ganz selbstverständlich damit in den Tag.

Wer dann weiter unvoreingenommen und offen auch die Hauptmahlzeiten mal anders gestalten will, stößt unweigerlich auch auf vegetarische oder vegane Rezepte.

Zutaten für Zucchini-Paprika-Aufstrich

Dass diese gar keine exotischen oder völlig unbekannte Zutaten enthalten müssen, wird wohl die erste Überraschung sein. Denn auch mit Spitzkohl, Kartoffeln, Möhren, Rotkohl, sprich: mit einheimichem Gemüse, lässt sich hervorragend vegetarisch oder vegan kochen.

Doch das wird nur der Anfang sein, denn hat man erst die Tür zur vegetarischen oder veganen Küche aufgestoßen, wähnt man sich schnell im Schlaraffenland der unbegrenzten Möglichkeiten. Viele Sorten an Hülsenfrüchten, Gemüse in unterschiedlichen Zubereitungsarten, vermehrter Einsatz von Gewürzen und Kräutern, überraschen so den geneigten Genießer.

Bereiten Sie doch ab und zu mal ein neues Rezept zu und entdecken so die schöne neue Welt der vegetarischen und veganen Küche.

Stöbern Sie in der Rezeptsammlung. Alle Rezepte sind vegetarisch und zum Teil auch vegan bzw. mit Hinweisen, wie sie auch vegan zubereitet werden können.

Ganz neu ist dort der vegane Brotaufstrich “Zucchini-Paprika-Aufstrich” zu finden, der auch wunderbar als Dip zu Backofenkartoffeln oder Bratlingen passt.

Welt Vegan Tag am 1. November

Wer denkt, sich vegan zu ernähren oder zu leben sei etwas völlig Neues, so er irrt sich gewaltig.

Der Brite Donald Watson ( Jahrgang 1910 ) machte sich bereits in jungen Jahren Gedanken um den Umgang mit den “Nutztieren” auf dem Bauerhof seines Onkels. Nachdem er dann mitbekommen hat, wie dort zu Weihnachten ein Schwein geschlachtet wurde, wurde er bereits mit 14 Jahren Vegetarier.

Menschen die ähnliche Überlegungen anstellten wie er bezüglich Tierwohl und Umgang mit Tieren gab es zum damaligen Zeitpunkt nicht.

Der vegetarischen Ernährungsweise blieb er 20 Jahre lang treu. Später lehnte er, nachdem er sich auch über die Milchtierhaltung informiert hatte, den Verzehr und Nutzen sämtlicher Tierprodukte ab.

Veganes, gesundes, sehr schmackhaftes Mittagessen.

Einen Begriff für diese Lebens- und Ernährungsform gab es zu diesem Zeitpunkt noch nicht. Er selbst prägte ihn, in dem er das englische Wort für vegetarisch “vegetarian” aus den ersten drei Buchstaben und den letzten beiden zusammensetzte. Der Veganer und das Adjektiv “vegan” war geboren. Bereits im November 1944 gründete Donald Watson mit ein paar Freunden in England die Vegan Society oder kurz auch VS genannt.

Das 50 jährige Bestehen dieser Vegan Society nahm die britische Künstlerin und Tierschützerin Louise Wallis im Jahr 1994 zum Anlass den World Vegan Day zum 1.11. auszurufen. Sie war zu dieser Zeit Vorsitzende der britischen Vegan Society und wollte den 50. Jahrestages der Gründung der VS und der Einführung des Wortes “vegan” würdigen.

Ihr haben wir also diesen kuriosen Feiertag zu verdanken.

Selbstverständlich wird heute der Tag weltweit als Aktionstag genutzt, um auf die Belange des Veganismus aufmerksam zu machen.

Donald Watson, der Gründer dieser inzwischen weltweiten Bewegung verstarb 2005 im Alter von 95 Jahren.

Vegan Leben – mehr als nur in aller Munde

Während es vor vielen Jahren noch hieß: “Vegan”, was soll das denn sein?” taucht in letzter Zeit dieser Begriff immer öfters auf.

Überwiegend stolpern wir darüber in bunten Werbeblättchen der Supermärkte, die wöchentlich ins Haus flattern. Vegane Lebensmittel zu finden, die keinerlei tierische Inhaltsstoffe enthalten dürfte inzwischen kein Problem mehr sein. Das leuchtend grüne Label ziert so manches Produkt und kann so auch ohne langes studieren der Zutatenliste gefunden werden.

So landet vielleicht auch das eine oder andere vegane Produkt im Einkaufswagen bei Leuten, die sich normalerweise omnivore ernähren, sprich auch tierische Produkte essen.

Veganer können sich heute problemlos in jedem Supermarkt mit Lebensmitteln eindecken.

Für viele Menschen ist die vegane Ernährung allerdings nur der Einstieg in ein veganes Leben. Spätestens ab dann wird es schon deutlich schwieriger.

Wer da sehr konsequent sein will, muss schon viel Zeit für Recherche investieren und wird vermutlich ständig wieder neue Produkte ausfindig machen können, die doch nicht vegan sind. So weit verbreitet und normal ist die Verwendung von Inhaltsstoffen aus tierischem Ursprung.

Bei Kleidung ( Leder, Wolle, Seide, Fell, Borsten) oder Arzneien ( Milchpulver, Propolis) ist die tierische Herkunft augenfällig. Kosmetika sind schon wegen der Tierversuche im Gespräch, aber auch da stößt man in der Zutatenliste immer mal wieder auf tierische Fette (Talg ).

Auch Leim zum Buchbinden oder Druckerfarben enthalten solche Inhaltsstoffe, um gewisse Eigenschaften zu erzielen.

Deshalb gibt es sogar einen Vegan-Verlag, der Bücher, Grußkarten und Kalender entsprechend vegan produzieren lässt.

Da die Gemeinde der vegan lebenden Menschen immer größer wird, entstehen so immer mehr Firmen, die diesen Bedarf an vegan produzierten Waren decken können.

Inzwischen gibt es auch regelmäßig vegane Märkte, die sehr großen Zuspruch erfahren. Da kann man sich an vielen Ständen informieren, welche veganen Produkte neu am Markt sind.

Natürlich gibt es auf diesen Märkten ein umfangreiches veganes Speiseangebot und man kann sich mit den anderen zahlreichen Gästen austauschen.

Und wer beim Live-Cooking gut aufpasst, hat auch direkt schon eine Idee, was er am nächsten Tag auf den Tisch zaubern kann.

Vegetarisch Grillen, raffiniert und lecker

Freuen Sie sich auch auf die kommende Grillsaison?

Grillen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen in unserem Land und kaum
jemand kann und will sich dem Reiz entziehen.

Aber was tun wenn man sich vegetarisch, vollwertig oder vegan ernährt?

Wie kann ich am Grill-Spaß teilnehmen? Was essen?

Antworten auf diese Fragen gibt es beim Kochabend in der Familienbildungsstätte Mayen. Es gibt  nämlich zahlreiche raffinierte Alternativen zum üblichen Grillgut.

Unterschiedliche Bratlinge, Gemüsespieße, Faltenbrot, Dipps und Salate
lassen sich gut vorbereiten, sind echt lecker und überzeugen so
manchen nicht vollwertgewöhnten Grill-Fan. Auch als Mitbringsel sind sie bestens geeignet.

An diesem Abend lernen Sie zahlreiche dieser Leckereien kennen. Mit den
neuen Rezepten gelingen Ihnen die Sachen leicht und Sie starten gut
gerüstet in die Grillsaison.

Weitere Infos und Anmeldungen ab sofort bei der Familienbildungsstätte Mayen 02651/6800

Kochkurs: Frühlingsfit mit Wildkräutern

Wenn im Frühling die Natur wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht und die ersten Triebe der heimischen Wildkräuter zu entdecken sind, stecken diese voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe.

Frisch genossen unterstützen sie den Körper nach der langen, dunklen, ruhigeren Jahreszeit langsam wieder in Schwung zu kommen.

Die ätherischen Öle regen die Sinne an, riechen und schmecken gut und es stellt sich ein gesunder Appetit ein. Bitterstoffe z.B. im Löwenzahn fördern die Verdauung und helfen die Leber zu entlasten.

Diese Inhaltsstoffe und die ätherischen Öle sollte man sich zu nutze machen, um damit unsere Speisen zu ergänzen und noch weiter aufzuwerten.

Frühlingsfitte Salate mit essbaren Blüten garniert, grüne Nudeln und Soßen mit frischen Wildkräutern verfeinert werden an diesem Abend zubereitet. Die Rezepte sind alle vegetarisch, zum Teil vegan, bzw. es werden Hinweise zum Austausch der entsprechenden Lebensmittel gegeben.

Diese Wildpflanzen in Verbindung mit frisch gemahlenem Vollkornmehl, knackigem Gemüse und natürlichen Ölen geben dem Körper wieder Energie.

Damit Sie nach einem ausgedehnten Frühlingsspazierung, bei dem Sie die zusätzlichen Energiespender gesammelt haben, auch verarbeiten können, werden sämtliche Rezepte zur Verfügung gestellt.

Heimische Wildkräuter im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwertkost sind eine Bereicherung die man auf jeden Fall nutzen sollte.

Anmeldung für diesen Kochkurs nimmt die Familienbildungsstätte Mayen 02651/6800 ab sofort entgegen.

Wer vorher schon mehr über Wildkräuter erfahren will findet viele Informationen auf unserer Wildkräuter-Seite: “Wildkräuter in der Küche”

Vegan, vegetarisch, vollwertig

Mit diesem Thema hatte ich wohl den Nerv des Publikums getroffen, denn der Saal im Mehrgenerationenhaus war gut gefüllt. Die zahlreichen Begriffe die jedem überall tagtäglich begegnen sorgen für Verwirrung und Aufklärung tut Not.

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Insbesondere die Bio-Siegel und im Unterschied dazu die Bio-Eigenmarken der großen Handelsketten werfen immer wieder Fragen auf. Schnell war klar, welche Bio-Siegel Sicherheit bieten und hinter den Bio-Eigenmarken sich meist die weniger strengen Reglements des EU-Bio-Siegels verbergen.

Auch auf die Unterschiede zwischen Vegetarieren, die sich je nach Intension, mit und ohne Milch und Milchprodukte, ohne Eier, oder sogar mit Fisch ernähren, Veganern und  vitalstoffreichen Vollwertköstlern wurde näher eingegangen.

Ich denke, ich konnte ein wenig Licht in das Dunkle der Begrifflichkeiten bringen und die Gäste des Abends können die auf den Verpackungen aufgedruckten Labels und Siegel beim nächsten Einkauf besser einordnen und gezielter zugreifen.

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Wie immer gab es Kostproben, diesmal mit Quinoabratlingen und  Tomatendip auch eine vegane Alternative und einen leckeren Kuchen.

 

 

 

Der 32. Gesundheitstreff findet am 28.11.2016 statt zu dem Thema “Organisch gesund – aber trotzdem krank”.

Nähere Informationen gibt es hier: “Organisch gesund – aber trotzdem krank”.