Gärtnern auf der Terrasse (Hochbeet)

Eigenes Gemüse oder zumindest Kräuter oder Salat selbst ziehen und somit auf die Schnelle immer was frisches zur Hand zu haben, wünscht sich sicher jeder, der auf frisches Gemüse großen Wert legt.

Aber leider ist das nicht immer so einfach. Denn wenn Schnecken oder in meinem Fall sogar Rehe schneller die frischen Keime wegfressen, als die Pflanzen nachwachsen können, ist der Frust vorprogrammiert.

Hochbeet angelegt

Deshalb habe ich seit letztem Sommer ein kleines Hochbeet auf dem Terrasse.

Es ist jetzt nicht so klassisch ein Hochbeet, eher so ein größerer Balkonkasten, aber ich habe ihn sorgsam mit zunächst kleinen Ästen und Holzstückchen bestückt und dann mit Garten- und Kräuterpflanzerde befüllt.

Da in solch einen Kasten doch deutlich mehr Erde rein geht als gedacht,  sollte man vor der Befüllung gut überlegen, wo der endgültige Standplatz sein soll, denn ein leichtes Verrücken ist nicht mehr möglich.

Salat und Kräuter

Wurzelgemüse kann man in solch einem Beet natürlich nicht ziehen, aber mein Salat  entwickelt sich prächtig und meine Vorfreude auf den ersten eigenen Salat ganz kurz vor dem Verzehr geerntet macht sich schon breit.

Im letzten Jahr hatte ich schon Radiesschen gesät, Kopf- und Rupfsalat, in diesem Jahr gedeihen gerade Salatköpfe, Basilikum, Petersilie, Ruccula und Salatrauke.

Geringe Pflege erforderlich

Die Arbeitshöhe ist wunderbar und mit täglich ein bisschen gießen und ab und zu ein Kräutlein zupfen hält sich der Arbeitsaufwand in Grenzen.
Sobald irgendwo wieder ein Plätzchen frei ist, wird nachgesät und so hat man nie zuviel auf einmal und doch immer was ganz frisches auf dem Tisch.

Auch optisch ein Genuß

Dabei macht  so ein Hochbeet noch optisch was her auf dem Balkon und an der Seite wäre auch noch Platz für Kapuzinerkresse.

Die werde ich im nächsten Jahr aussäen, dann wird es noch dekorativer und da die Blüten essbar sind, hat man noch einen zusätzlichen Blickfang auf Salaten oder Brotaufstrichen.

Vegetarisch Grillen, raffiniert und lecker

Freuen Sie sich auch auf die kommende Grillsaison?

Grillen ist eine der Lieblingsbeschäftigungen in unserem Land und kaum
jemand kann und will sich dem Reiz entziehen.

Aber was tun wenn man sich vegetarisch, vollwertig oder vegan ernährt?

Wie kann ich am Grill-Spaß teilnehmen? Was essen?

Antworten auf diese Fragen gibt es beim Kochabend in der Familienbildungsstätte Mayen. Es gibt  nämlich zahlreiche raffinierte Alternativen zum üblichen Grillgut.

Unterschiedliche Bratlinge, Gemüsespieße, Faltenbrot, Dipps und Salate
lassen sich gut vorbereiten, sind echt lecker und überzeugen so
manchen nicht vollwertgewöhnten Grill-Fan. Auch als Mitbringsel sind sie bestens geeignet.

An diesem Abend lernen Sie zahlreiche dieser Leckereien kennen. Mit den
neuen Rezepten gelingen Ihnen die Sachen leicht und Sie starten gut
gerüstet in die Grillsaison.

Weitere Infos und Anmeldungen ab sofort bei der Familienbildungsstätte Mayen 02651/6800

Kochabend mit und für Diabetiker

Im Küchenstudio Arenz in Mayen fand jetzt in Zusammenarbeit mit der Praxis West in Mayen ein Kochkurs mit und für Diabetiker statt.

Essverhalten hat direkten Einfluss auf Blutzuckerspiegel

Wie kaum bei einer anderen Krankheit, ist ein Zusammenhang zwischen dem was gegessen oder getrunken wird und den Wirkungen auf den Körper, hier insbesondere auf den Blutzucker, so klar wie bei der Diabetes. Um Komplikationen im Krankheitsverlauf zu verhindern, ist es deshalb sehr wichtig einerseits durch Medikamente und Kontrolle den Blutzuckerspiegel zu regulieren, andererseits aber auch durch entsprechendes Essverhalten selbst dazu beizutragen, die Blutzuckerschwankungen so gering wie möglich zu halten.

Ganz nach dem Motto, so viel wie nötig, aber so wenig wie möglich, sollen die Medikamente sehr dosiert eingesetzt werden.

Vitalstoffreiche Vollwertkost reguliert besser

Da kann die vitalstoffreiche Vollwertkost, wo überwiegend frische Lebensmittel und immer frisch gemahlenes Getreide verarbeitet wird, einen guten Beitrag leisten. Die sehr interessierten Teilnehmer erfuhren, wie wichtig es ist, dass das Getreide immer vor der Verarbeitung frisch gemahlen wird. Nur darin sind die wichtigen Vitamine und Mineralien enthalten, die das Getreide so wertvoll machen. Denn bei den gekauften Vollkornmehlen wird immer der Getreidekeim entfernt, damit das Mehl nicht ranzig wird und damit fehlen die fettlöslichen Vitamine. Je niedriger der Typenzahl der Mehle ist, um so geringer ist der Anteil an Faserstoffen, Mineralien und Vitaminen.

Da aber auch durch Erhitzung Vitamine zerstört werden, ist es sehr wichtig Getreide, Gemüse und Obst täglich in roher Form zu genießen.

Vitalstoffreiche Vollwertprodukte werden vom Körper langsamer aufgenommen und verhindern so ein “Hochschießen” des Blutzuckerspiegels. Die vielfältigen Inhaltsstoffe unterstützen die Verdauung und geben dem Körper wichtige Mineralstoffe und Vitamine.

Die Speisen aus frisch gemahlenem Mehl machen schnell und lange anhaltend satt, was gerade für Diabetiker wichtig ist, um die Schwankungen in der Blutzuckerkurve möglichst gering zu halten. Ausserdem hilft das auch bei der Gewichtsregulierung.

Konkrete Anleitungen im praktischen Teil

Doch was nutzt die Theorie, wenn man nicht weiß, wie man sie im tagtäglichen Leben umsetzen kann?
Deshalb ging es nach dem theoretischen Teil auch in die Küche, wo man dann erfuhr, dass nicht alles Gemüse und Obst geschält werden muss und wie man Brötchen nach Bäckermanier schleift und in Form bringt.

Das Frischkorngericht, das ein guter Start in den Tag ist, wurde ebenso hergestellt, wie Salate aus saisonalem Gemüse.

Brötchen und Brotaufstriche als Alternativen zu Käse und Wurst und ein Hauptgericht durfte nicht fehlen.

Aber auch Knabbern ist mit selbst hergestelltem Knäckebrot erlaubt. Ebenso ab und zu ein Nachtisch mit viel Obst.

Rezepte zum Nachkochen

Trotz anfänglicher Skepsis gefiel den Teilnehmern der kleine Ausflug in die Welt der vitalstoffreichen Vollwertkost sehr gut.

Salate, Hauptgericht, Brötchen, Knäckebrot, Brotaufstriche und der Nachtisch sahen appetitlich und lecker aus, waren schön bunt und schmeckten.

Ein informativer Abend für die Teilnehmer, die mit dem festen Vorsatz nach Hause gingen, das eine oder andere Gericht auch nachzukochen. Da sie die Rezepte alle ausgehändigt bekamen, wird ihnen das auch sicher gelingen.

Weitere Rezepte aus der Welt der vitalstoffreichen Vollwertkosten finden Sie hier:  Rezepte zum Selberkochen

 

Kochkurs: Frühlingsfit mit Wildkräutern

Wenn im Frühling die Natur wieder aus ihrem Winterschlaf erwacht und die ersten Triebe der heimischen Wildkräuter zu entdecken sind, stecken diese voller gesunder Vitamine und Mineralstoffe.

Frisch genossen unterstützen sie den Körper nach der langen, dunklen, ruhigeren Jahreszeit langsam wieder in Schwung zu kommen.

Die ätherischen Öle regen die Sinne an, riechen und schmecken gut und es stellt sich ein gesunder Appetit ein. Bitterstoffe z.B. im Löwenzahn fördern die Verdauung und helfen die Leber zu entlasten.

Diese Inhaltsstoffe und die ätherischen Öle sollte man sich zu nutze machen, um damit unsere Speisen zu ergänzen und noch weiter aufzuwerten.

Frühlingsfitte Salate mit essbaren Blüten garniert, grüne Nudeln und Soßen mit frischen Wildkräutern verfeinert werden an diesem Abend zubereitet. Die Rezepte sind alle vegetarisch, zum Teil vegan, bzw. es werden Hinweise zum Austausch der entsprechenden Lebensmittel gegeben.

Diese Wildpflanzen in Verbindung mit frisch gemahlenem Vollkornmehl, knackigem Gemüse und natürlichen Ölen geben dem Körper wieder Energie.

Damit Sie nach einem ausgedehnten Frühlingsspazierung, bei dem Sie die zusätzlichen Energiespender gesammelt haben, auch verarbeiten können, werden sämtliche Rezepte zur Verfügung gestellt.

Heimische Wildkräuter im Rahmen der vitalstoffreichen Vollwertkost sind eine Bereicherung die man auf jeden Fall nutzen sollte.

Anmeldung für diesen Kochkurs nimmt die Familienbildungsstätte Mayen 02651/6800 ab sofort entgegen.

Wer vorher schon mehr über Wildkräuter erfahren will findet viele Informationen auf unserer Wildkräuter-Seite: “Wildkräuter in der Küche”

Salate dürfen im Winter nicht fehlen

In der Winterzeit ist es besonders wichtig, sich mit vielen Vitaminen und Mineralien zu versorgen, um Erkältungen und auch der berühmten Frühjahrsmüdigkeit vorzubeugen.

Das war Thema des kleinen theoretischen Teils beim Backabend in Ulmen. Denn während es in den Sommermonaten ganz leicht fällt sich aus dem reichhaltigen Angebot an Obst, Beeren, Tomaten und grünen Salaten zu bedienen, wird im Winter lieber auf gekochtes Gemüse zurückgegriffen. Da aber beim Kochen viele Vitamine zerstört werden, ist es gerade auch im Winter wichtig rohes Gemüse in Form von  Salaten zu essen. Kombiniert mit Äpfeln, die gut gelagert werden können, Birnen, Apfelsinen und vielen anderen Obstsorten die dann Saison haben schmecken auch Kohl und Co. wunderbar, überraschend lecker und fruchtig.

Die Kombination aus Kohlrabi, Apfel, Rosinen und Dill sorgte beim Backabend für viel Erstaunen und wird sicher zu Hause nochmal ausprobiert. Auch Hokkaido kann man ungeschält und fein geraspelt entweder alleine oder in Kombination mit Möhren und Äpfeln genießen. Viele andere Kohlsorten wie Rosenkohl, Weißkohl, Rotkohl, Wirsing kann und sollte man auch ungekocht essen, damit möglichst alle Vitamine und Mineralien darin erhalten bleiben.

Die Kombination von zwei Gemüsen die über der Erde gewachsen sind, wie alle Sorten Kohl, Feldsalat, Spinat usw.  mit zwei Gemüsen, die unter der Erde wachsen wie Möhren, Zwiebeln, rote Bete, Pastinaken, Topinambur, usw. ist besonders günstig, weil sich deren Nährstoffe wunderbar ergänzen. Der Anteil von Gemüse sollte ungefähr dreimal so hoch sein, wie der Obstanteil, da die Nährstoffdichte im Gemüse deutlich höher ist und den Blutzuckerspiegel nicht unnötig in die Höhe treibt.

Zucchinis im Überfluss?

Wer Gemüse in seinem eigenen Garten kultiviert und auch Zucchinipflanzen hat, kennt das Luxusproblem, dass die Früchte bei entsprechendem Wetter schnell wachsen und die Ernte sehr reichhaltig ausfallen kann. Doch wohin mit der großen Ernte? Jeden Tag Zucchini essen?

JA, denn es gibt viele Möglichkeiten das gesunde Gemüse zuzubereiten, damit es jeden Tag anders schmeckt und keine Langeweile aufkommt.

Die kleinen, jungen Zucchinis schmecken hervorragend roh als Salat, auch zusammen mit Paprika und Pilzen oder Blattsalaten. Aber was macht man mit den etwas größeren? Immer nur Zucchinisuppe ist auch langweilig und je nach Temperatur auch nicht so angesagt.

Eine andere Idee ist es, diese mit einer leckeren Füllung zu versehen und im Backofen zu überbacken.

Das Rezept dazu gibt es hier: Zucchini, gefüllt

 

Alle meine Rezepte sind vegetarisch, zum Teil vegan oder mit Hinweisen wie sie vegan abgewandelt werden können, versehen.

Außerdem kann man mit Zucchini hervorragend Bratlinge oder dünne Pattys zubereiten, die man einfach so als Beilage oder aber auch als Burger-Patty verwenden kann. Das Rezept dafür gibt es nächste Woche auf diesem Blog.